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Die Möwe
Zitty
Krisenmanagement :
Die Gaunereien des Scappino
Gerd Hartmann

In der Commedia sind die alten Herren reich und – wahlweise oder kombiniert – dumm, eitel, geizig, cholerisch. Die Jungen liegen meist im Hormondelirium. Den Überblick hat allein die Dienerschaft, die helfend dazwischen funken soll und die das dabei entstehende Chaos weidlich für ihre Zwecke ausnutzt.

Molière reizt dieses klassische Setting in seinem späten Stück nochmals bis zum Anschlag aus: Der Diener als Anarchist, der alle nach seiner Pfeife tanzen lässt. Scappino heißt er. Er ist ein Oberschlitzohr und ein begnadeter Strippenzieher. Zu regeln gibt es schließlich jede Menge. Denn während einer Reise ihrer Väter haben sich zwei unbeaufsichtigte Jungs auf Freierspfade begeben. Octavio, der nach Papas Plan kurz vor der Hochzeit mit einer noblen Dame steht, hat im Geheimen ein wohlerzogenes, aber armes Waisenmädel geehelicht. Sein Freund Leandro ist für eine Zigeunerin entflammt. Das finden die zurückgekehrten Alten natürlich gar nicht gut. Scappino soll’s richten, doch den haben bereits die Jungen für ihre Zwecke eingespannt.

Ein wunderbarer Stoff fürs sommerliche Bratwursttheater. Wenn der Zuschauer mit dem Gefühl nach Hause geht, dass Anarchie sehr lustvoll sein kann, dann reicht das als Aussage. Dass das funktioniert, das liegt vor allem an Moritz Gaa. Sein Scappino wedelt jedem Affen mit der richtigen Banane vor der Nase. Mit akrobatischer Frechheit ist er der Diener aller Herren, ein Krisenmanager, der vom Verhaltenscoaching für die Jungs bis zur Angstmache bei den Alten sämtliche Register beherrscht. Die leere Kirchenruine in der Klosterstraße gibt dafür eine stimmungsvolle Kulisse, in der sich die Schauspieler ganz auf ihren Körperausdruck verlassen. Es wird geplustert und getrippelt, je größer, desto besser, aber immer im Sinne der Figuren. Ein praller Spaß.

13.-16., 20.-23., 27.-30.8., 20 Uhr, Klosterruine, Regie: Vladislav Grakovskiy; mit Moritz Gaa, Alexander Klages, Michael Hecht


zitty Berlin
12. August 2009



 
Neues Deutschland
Luxusproblemzone
Tschechows »Möwe«
in der Ruine der Klosterkirche


Tom Mustroph

Tschechows »Die Möwe« muss nicht immer gefühliges Stimmungsdrama sein. Dieser Ansicht ist zumindest die Regisseurin Nelly Eichhorn. Die aus Georgien stammende Weltenbummlerin, die wegen Heirat von Berlin nach Schwaben ziehen musste, diesen Kulturschock mit ein paar Jahren Kentucky zu kompensieren suchte und schließlich am Broadway landete, hat im bezaubernden Ambiente der gotischen Ruine der Klosterkirche am Alex »Die Möwe« als Freiluftinszenierung herausgebracht.

Bei der Frage, »warum ausgerechnet jetzt diesen Tschechow?« beginnen ihre dunklen Augen zu funkeln, und sie sagt nur ein Wort: »Winnenden«. Und tatsächlich kann man den mit Möwenschießen, Selbstverstümmlung, Duell-Forderung und finalem Suizid vergleichsweise noch harmlosen Gewalt-Exzess des verstörten Kostja aus dem Tschechow-Stück in Beziehung zu dem im März geschehenen furchtbar realen Amoklauf des Tim Kretschmer setzen. Folgt man Eichhorns – und Tschechows – Intuition, dann haben wir es mit dem individuellen Scheitern von Angehörigen einer verwöhnten, in ihren Begierden unmäßigen, zur Erfüllung derselben aber unfähigen Generation zu tun. War dies im spätzaristischen Russland noch ein Elitenphänomen in adligen und adelsnahen Kreisen, so beförderte der immer noch vorhandene Wohlstand in Mitteleuropa breite Gesellschaftsschichten in diese einstmalige Luxusproblemzone.

Mit dieser Lesart ausgestattet wird das auf fünf Figuren reduzierte Geschehen tatsächlich interessant. Die Spiegelebene aus dem späten 19. Jahrhundert bietet einen künstlerisch geformten Einblick in das Seelenleben eines Heranwachsenden, der nicht von soziologischen Groß-Erklärungen verstellt ist. Mit dem über ein reiches schauspielerisches Repertoire verfügenden Tancredi Volpert als Kostja lässt sich mitleiden. Und seine Kollegen geben den mal exaltierten (Lulu Ball als Mutter Irina und Cyrus Rahbar als Trigorin), mal naiv-frischen (Jessica Tietsche als Nina) und mal sarkastischen (Alexander Klages in einer Figurensymbiose aus Arzt und Onkel) Hintergrund für das Seelenleiden des jungen Mannes ab.

Lösungen bietet die Inszenierung nicht an. Aber der Amok-Vergleich öffnet die Augen dafür, dass die verzweifelten jungen Männer sich gestern wie heute bei ihrem Abgang Methoden bedienen, die die Gesellschaft ihnen vorstellt. In der aristokratischen Oberschicht des Zarenreichs war die Duellwut mit gelegentlicher Suizid-Verquickung weit verbreitet. Heute liefern Action-Helden und die Position des Schützen in Computerspielen die Rollenvorbilder.

Und noch eines bietet diese Tschechow- Inszenierung: Das routinierte Verhalten der Älteren, mit dem die Ausraster des jungen Helden überspielt werden, beschämt. Auch uns Medienkonsumenten ist Winnenden heute kaum mehr als die Schemenhafte Erinnerung an ein Drama in der Provinz.

Ohne diesen Verweis auf Winnenden bleibt »Die Möwe« der Nelly Eichhorn freilich nur ein flott inszeniertes und frisch gespieltes Tschechow-Stück. Wer dem handwerklich gut gemachten Sommertheater Extra-Tiefe abgewinnen will, sollte sich auf ein Vorabgespräch mit der Regisseurin und Intendantin dieser neuen freien Theaterinitiative einlassen.

Bis 31.7., Do.-So., 20 Uhr, Ruine der Klosterkirche, Klosterstr. 73a,
Infos und Programm unter www.sommertheateramalex.de


Neues Deutschland
Mittwoch, 8. Juli 2009



 
Berliner Zeitung
In einer sogenannten Sommernacht
Eine enthusiastische Truppe spielt fast unbemerkt „Die Möwe” in der Franziskaner Klosterruine

von Monika Konigorski

Es sind nur vierzehn Zuschauer gekommen. Aber als das Stück endet, klatschen sie aus Leibeskräften, springen von ihren Stühlen auf und rufen „Bravo!” Als wenn sie wettmachen wollten, dass sie nur so wenige sind. Bei der dritten Verbeugung wirkt ihr Einsatz. Die fünf Schauspieler lächeln beim Verneigen ein bisschen glücklicher.

Sie haben volles Engagement gezeigt in der Ruine der Franziskaner Klosterkirche vor ihren wenigen Zuschauern. Auf dem Spielplan stand Anton Tschechows „Möwe”. In dieser sogenannten Sommernacht von gefühlten sieben Grad tänzelte Jessica Tietsche als Nina in dünnen weißen Stoffen und barfuß über den rauen Steinboden.

Vierzehn Zuschauer und sieben Mitwirkende – das ist das Verhältnis an diesem Theaterabend. In der Pause legen die Schauspieler sich wärmende Decken um und rauchen ein wenig abseits der Stuhlreihen eine Zigarette. Die Regisseurin Nelly Eichhorn gesellt sich zum Publikum. Ein Techniker sprintet zwischen Bühne und Lichtpult hin und her und zeigt mit den Fingern an, wie lange die Pause noch dauert. „Wie machen Sie das finanziell? Ist das hier Ihr Privatvergnügen?” fragt eine Zuschauerin zutraulich. „Ja, so ungefähr”, sagt die Theatermacherin leicht verlegen. „Warum machen Sie das?”

Das ist eine lange Geschichte. Nelly Eichhorn, eine dunkelhaarige 42-Jährige mit freundlichen braunen Augen, ist nicht unerfahren in Theaterfragen. Geboren 1966 in Georgien als Tochter armenischer Eltern, studierte sie in Moskau Sprachen und Journalistik, berichtete aus Ost-Berlin für sowjetische Zeitungen über Kultur, eröffnete nach dem Mauerfall in Kentucky ein Puppentheater und gründete 2004 das Stuttgarter Theater am Olgaeck. Dann bekam sie wieder Lust auf Berlin. „Zurück zu Mami!” sagt Nelly Eichhorn und lacht. Ihre Mutter hatte nicht mitgewollt nach Kentucky und Stuttgart. Vor einem Jahr kam ihr die Idee, in Berlin ein Sommertheater zu inszenieren, am liebsten im Zentrum, am Alexanderplatz. „Hier hat sich alles verändert. Diese ganzen Kaufhäuser - da fehlt doch Kultur. Wo so viel Geschichte passiert ist.”

Die alte Ruine der Klosterkirche war schon immer einer ihrer Lieblingsorte. Eines Abends stand sie hier vor den verschlossenen Gittertüren, als hinter ihr eine alte Frau vorbei schlurfte und vor sich hinmurmelte. Nelly Eichhorn vernahm nur das Wort ,Tschechow'. Die alte Frau erzählte, dass die Soldaten nach dem Krieg vor dieser Ruine russische Stücke gespielt haben: „Essen haben sie nicht mitgebracht, aber Theater.” Nelly Eichhorn wusste plötzlich: „Das ist der Ort für mein Sommertheater, diese grandiose Kulisse.”

Dann starb plötzlich ihre Mutter. Wenn die Theatermacherin davon erzählt, bricht ihr die Stimme weg. „Das hat mir die Luft genommen. Ich hatte keine Kraft, Anträge an den Senat oder den Hauptstadtkulturfonds zu schreiben, damit sie mein Theater unterstützen.” Sie wollte es trotzdem versuchen. Und setzt dafür nun ihr kleines Erbe ein.

Jetzt wurde die Theatermacherin Bühnenbildnerin, Regisseurin und Produzentin. Eigentlich wollte sie auch die Werbung selbst machen, aber dafür reichte dann die Zeit nicht. Ein paar Mails wurden verschickt, ein paar Schauspieler verteilten Flyer, mehr nicht. „Warum kommt denn keiner?”, fragte Eichhorn, als sie nach der Premiere bei Kulturredakteuren in Berliner Zeitungen anrief. Die kannten den Termin gar nicht. Und dann war noch schlechtes Wetter. „Bei Regen haben wir Dekosachen im Publikum verteilt”, erzählt sie. „Die Leute haben gefroren - aber geblieben sind sie”.

Eichhorn präsentiert eine klassische Inszenierung ohne schrille Überraschungen. In Tschechows „Möwe”, der Geschichte gescheiterter Lebensträume, treffen eine berühmte Künstler-Mutter und ein erfolgloser Künstler-Sohn auf einem Landgut zusammen, streiten über Kunst und Anerkennung, während sich ihre jeweiligen Liebsten ineinander verlieben.

Für die Besetzung hat Nelly Eichhorn ein eigenes Casting veranstaltet, an drei Tagen 140 Ninas angeschaut. Jessica Tietsche sei sofort ihre Favoritin gewesen. Der stärkste Moment der Aufführung ist das kämpferische Bemühen der beiden Frauen um den Mann. Jessica Tietsche, die naive schwärmerische Nina, kann ihre ganze Hingabe in einen Augenaufschlag legen. Lulu Bail dagegen spielt als lebenserfahrene Irina Arkadina im entscheidenden Augenblick die Reife und die Reize der Älteren aus.

Eine ernste, fast heilige Atmosphäre durchzieht die Mauerreste des alten Klosters bisweilen. Die wenigen Requisiten heben sich weiß vor den backsteinroten Chorbögen ab. Gelegentlich irritiert der Verkehrslärm von der Grunerstraße. Für August hat Nelly Eichhorn Molières „Gaunereien des Scapino” angesetzt. Außerdem wird an den Wochenenden nachmittags Puppentheater gespielt – wenn das Wetter mitmacht und solange das Geld reicht.

An diesem Abend jedenfalls werden die Zuschauer nicht müde ihre Freude kundzutun, dass sie hergefunden haben. Sie legen ihre Decken zusammen, packen ihre Sitzkissen ein und ziehen weiter, auf einen Tee ins Warme. „Hoffentlich verlieren die Schauspieler nicht die Lust – bei so wenigen Leuten”, sagt eine Zuschauerin auf dem Weg nach draußen. Dann dreht sie sich noch einmal und ruft Nelly Eichhorn zu: „Sagen Sie den Schauspielern nochmal, dass sie ganz toll gespielt haben!” – „Danke! Bitte sagen Sie das weiter”, ruft Eichhorn zurück und räumt weiter mit ihrem Techniker die Requisiten weg. Vielleicht hilft ja die Mundpropaganda, und die nächsten Vorführungen sind ausverkauft. Nelly Eichhorn hätte noch Stühle im Lager.

Berliner Zeitung
Mittwoch, 15. Juli 2009



 
Der Tagesspiegel
Der Klosterfrau Gerissenheit
Mit Molières „Scapino” etabliert sich die Stiftsruine am Alexanderplatz als neuer Theaterort.

von Patrick Wildermann

„Bringen Sie ruhig ein paar Freunde mit”, hatte es am Telefon geheißen, „Sie wissen ja, es ist unser erstes Jahr!” Aber die Sorge, es könnte nicht voll werden, erweist sich als unbegründet. Die Premiere von Molières „Die Gaunereien des Scapino” in der Ruine der Klosterkirche ist ausverkauft. Nelly Eichhorn heißt die Frau, die hier seit Juli das „Sommertheater am Alex” betreibt, und selbstverständlich ist sie vor diesem Unternehmen, das sie auf eigenes finanzielles Risiko und mit dem Mut der Unbeirrbaren betreibt, von vielen Seiten gewarnt worden: Das Berliner Publikum sei schwierig, die Presse unbeweglich, davon solle sie bloß die Finger lassen. Eichhorn sagt, sie habe ja selbst lange überlegt: „Soll ich meinen Lieblingsplatz, diesen geheimen Ort, den viele gar nicht kennen, wecken?”

Aber die Vorstellung, in dem Skelett der ehemaligen Franziskanerkirche Tschechows „Möwe”, ihr Herzensstück, unter freiem Himmel aufzuführen, war einfach zu verlockend. Also sagte sie sich: Ich mache es um jeden Preis. Immer wieder zieht Berlin solche Hasardeure an. Und manche werden belohnt. „Die Möwe”, gerade abgespielt, sei gut gelaufen, sagt die Sommertheater-Intendantin und lächelt – wenn es nicht geregnet habe.

Nelly Eichhorn ist weit gereist, geboren wurde sie in der georgischen Hauptstadt Tiflis, studiert hat sie Journalistik in Moskau, später arbeitete sie in Ost-Berlin als Theaterkritikerin, und nach der Wende ging sie nach Amerika und gründete in Lexington, Kentucky, „Nelly’s Puppet Theatre”, ein Figurentheater für die Jüngsten. „Dann wurden die Kinder größer, also wurde auch das Theater größer”, erzählt sie, das Puppenspiel wuchs zum Schauspiel. Der Weg führte Eichhorn dann nach Stuttgart, wo sie das Theater am Olgaeck gründete, und schließlich zurück nach Berlin. Nun sitzt sie, in der Pause des „Scapino”, auf den Stufen ihres Ruinentheaters, kaum fünfzig Meter vom Alexanderplatz entfernt, und spricht, bester Dinge, über den enormen Kraftaufwand, den sie hier leistet: Sie hat Tschechow geprobt und parallel das Kinderstück „Herr Sturm und sein Wurm” erarbeitet, hat Kostüme selbst geschneidert, die Pressearbeit gemacht und dazu die Schauspieler mit ihrer Begeisterung für die tolle Kulisse angesteckt, „die Mauern erzählen mit”, schwärmt sie. Auf großen Verdienst kann dabei keiner rechnen, aber trotz anderslautender landläufiger Meinung gilt hier: „Geld ist eben längst nicht alles!”

In Molières Lustspiel „Die Gaunereien des Scapino”, das man auch unter dem Titel „Die Schelmenstreiche des Scapin” kennt, dreht sich hingegen sehr vieles ums Geld. Eigentlich wollte Eichhorn diese Komödie auch noch selbst inszenieren, aber das wurde dann doch zu viel. Also gab sie die Regie in die Hände von Vladislav Grakovski, der Molières letzten Griff in den Finten- und Volten-Fundus der Commedia dell’Arte ganz in ihrem Sinne zu beleben verstand.

Ein Bühnenbild braucht es in der Klosterkirche dafür nicht, auch keine Mikroports, glücklicherweise, die Stimmen der Schauspieler tragen bestens. Im Zentrum der amourösen Wirren, von denen das Stück erzählt, steht ein Diener zweier Herren, der listige Scapin, den Moritz Gaa mit einem hinreißenden, verausgabungsbereiten Talent für körperkomische Kapriolen spielt. Die beiden Freunde aus gutem Hause Octavio und Leandro (Mattis Nolte und Ulrich Meinecke) haben sich in der Abwesenheit ihrer Väter unstandesgemäß verliebt, beziehungsweise verheiratet. Octavio hat das arme Waisenmädchen Giasinta (Ina Bährend) geehelicht, Leandro sein Herz an die schöne Zerbinetta (Nadin Lucia Brehm) verloren, die als Kind von Zigeunern entführt wurde und freigekauft werden muss. Nun gilt es, den alten Herren ihren Segen und ihr Geld abzuluchsen, was Scapin mit allerlei an den Haaren herbeigezogenen Lügenmärchen erledigt – eine frühemanzipatorische Feier des Bedienstetenstandes, die Grakovski mit homogenem Ensemble und präzisem Timing in Szene setzt. Es ist eines dieser Stücke, in denen am Ende alle überraschend miteinander verwandt und verschwägert sind, und es löst sich in schönstem, sommerlich lauen Wohlgefallen unter viel Beifall in der Klosterruine auf.

Bis Ende August wird hier Theater gespielt, aber für den Herbst hat Nelly Eichhorn schon das nächste, internationale Projekt geplant. Sie wird Slawomir Mrozeks Drama „Emigranten” inszenieren, in einem Campingwagen, der durch verschiedene europäische Länder reisen soll. Gut, der Campingbus fehlt derzeit noch. Aber den wird sie schon auftreiben.

Die nächsten Vorstellungen: „Die Gaunereien des Scapino”, 8., 9., 13. bis 16. August, 20 Uhr. „Herr Sturm und sein Wurm”, 8., 9., 15. und 16. August, 15 Uhr

Der Tagesspiegel
Samstag, 8. August 2009